Feuer und Eis
Anna












Feuer und Eis
Anna
Anna ist vielleicht das einzige Gemma Girl, das zugleich ein kalter Wintermorgen und eine laue Sommernacht sein kann. Da ist diese Entschlossenheit, diese Souveränität, eine Frau, die weiß, was sie will. Die sich das, was sie will, auch nimmt – natürlich nicht ohne davor ganz charmant nach Erlaubnis zu fragen. Und dann ist da diese weiche Seite, die sich treiben lassen möchte, die keinen Plan braucht, die sich genüsslich ausstreckt und in Tag – oder Abend – hineinlebt.
Um zu begreifen, woher diese zwei Herzen kommen, braucht es kein Psychologie-Diplom. Die Sache ist denkbar einfach: Annas Mutter kommt aus der Ukraine, ihr Vater aus Italien. Die ukrainische Seite, das ist die Anna, die lieber macht als redet. Die sich bei dir einhakt und mit einem Grinsen fragt: Und, wohin gehen wir jetzt? Dabei ist Anna so gewinnend, dass du ihr am liebsten antworten würdest: Wohin auch immer du willst, ich folge dir bis ans Ende der Welt. Gerade noch im Besitz deiner geistigen Fähigkeiten sagst du stattdessen: Naja, vielleicht auf mein Hotelzimmer? Anna grinst breit.
Dort angekommen, lernst du Annas italienische Seite kennen. Warm, intensiv, voller Leben. Ihr dreht zusammen die Anlage etwas auf, und Annas Körper bewegt sich ganz intuitiv im Rhythmus, findet jeden Beat und schenkt dir vielleicht sogar eine kleine Tanzeinlage. Eine Ausstrahlung, die fesselt und anzieht zugleich. Du willst aufstehen, auf sie zugehen, doch es gelingt nicht. Nur gut, dass Anna nun zu dir kommt…